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Wehrdienst
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Wehrdienst

 

Mitglieder mit einer Befreiung von der Allgemeinen Rentenversicherung leisten während des Wehrdienstes eine Versorgungsabgabe in Höhe des jeweils gültigen Pflichtbeitrages zur Allge-meinen Rentenversicherung. Nach verschiedenen Gesetzen zum Schutz der Wehrdienstleistenden werden den Mitgliedern berufsständischer Versorgungseinrichtungen die Beiträge zum Versorgungswerk für die Zeit des Wehrdienstes ersetzt. Während die Nachversicherung in der Allgemeinen Rentenversicherung für den Grundwehrdienstleistenden automatisch abläuft, ist die Erstattung von Beiträgen zur berufsständischen Versorgungseinrichtung für Grundwehrdienstleistende, die von der Allgemeinen Rentenversicherung befreit sind, antragsgebunden.

Steht der Grundwehrdienstleistende in einem nicht gekündigten Arbeitsverhältnis ist der Arbeitgeber nach dem Arbeitsplatzschutzgesetz verpflichtet, die Beiträge zur berufsständischen Versorgung weiter zu entrichten. Der Arbeitgeber hat das Recht, die verauslagten Beiträge innerhalb eines Jahres nach Beendigung des Wehrdienstes bei der zuständigen Wehrbereichsverwaltung zur Erstattung anzumelden.

Konnte der Wehrpflichtige nach Beendigung seiner Ausbildung noch kein Arbeitsverhältnis eingehen, ist er selbständig oder wird das Arbeitsverhältnis vor Beginn des Grundwehrdienstes aufgelöst, kann er nach dem Arbeitsplatzschutzgesetz für die Dauer des Grundwehrdienstes selbst einen Antrag auf Erstattung der Beiträge stellen. Er wird in die Lage versetzt, selbst für die Fortführung seiner Alters- und Hinterbliebenenversorgung zu sorgen.

 

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